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Stilikone Tilda Swinton im neuen Werbefilm

Juni 11, 2014

Gut, im ersten Moment scheint es in diesem Video mehr um den Mercedes zu gehen, aber letztendlich ist es doch ein Fashion-Film für die Modewoche im Juli. “Special sets the standard” ist das Motto der Saison Frühjahr/ Sommer 2015. Wer könnte da besser passen als Tilda Swinton? Gedreht wurde das ganze in Schottland und macht große Lust auf die kommende Fashionsaison!

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Quelle (Foto): istockphoto.com

Get the look: Das „Great Gatsby“-Styling der Goldenen Zwanziger

Mai 13, 2013

Die ganze Welt wartet auf diesen Film: Schon vor der Premiere gilt Baz Luhrmanns Neuinterpretation des Kultromans „Der große Gatsby“ von F. Scott Fitzgerald als das Kinoereignis des Jahres – und passend zum Gatsby-Hype haben sich Beauty und Fashion schon auf eine riesige „Back to the Twenties“-Welle eingestellt. Man muss sich nur daran erinnern, wie angesagt Mieder, Spitzen und Netzstrümpfe nach „Moulin Rouge“, dem
letzten großen Blockbuster des visionären Regisseurs, waren, um zu wissen, dass in den nächsten Wochen Make-up und Mode ganz vom Stil der amerikanischen Twenties dominiert werden. Schicke Bubiköpfe, knielange Cocktailkleider, Federaccessoires und Jazzmusik: In den USA sind glamouröse „Gatsby“-Partys schon der große Hit! Unsere Beauty-Profis Mayela Vazquez und Sean James zeigen, wie das perfekte Twenties-Styling ganz einfach gelingt.

Die Roaring Twenties: Glamour, Make-up, Lebenslust
In den 20er-Jahren blühte die amerikanische Wirtschaft auf – und nach den Kriegsjahren voller Sorge, Angst und Verzicht wuchs auch die Lust darauf, das Leben unbeschwert und in vollen Zügen zu genießen. Die Kunstszene florierte, die Kulturlandschaft war so dynamisch und vielfältig wie noch nie. Temperamentvolle, schnelle Jazzmusik lieferte den passenden Soundtrack für diese Zeit. In den USA werden die 20er-Jahre als „Roaring Twenties“ (roar=brüllen) bezeichnet: Partys, wie sie auch Jay Gatsby auf seinem beeindruckenden Anwesen veranstaltete, waren ausschweifend, wild und ausgelassen. Im Französischen heißen die 20er „Les années folles“ – die „verrückten Jahre“. Hier werden sie, bezeichnend für den Luxus dieser Zeit, „Goldene Zwanziger“ genannt. Einhergehend mit dem neuen Lebensgefühl fand auch in den Bereichen Mode und Kosmetik eine echte Revolution statt: Frauen, die während der Kriegsjahre ganz auf sich gestellt und ins Arbeitsleben eingestiegen waren, hatten Gefallen am unabhängigen, modernen Leben gefunden. Als „Flapper“ wurde die selbstbewusste junge Frau der Twenties bezeichnet, die plötzlich eine freche Kurzhaarfrisur trug, sich zum erste Mal schminkte und im damals unfassbar freizügigen, gerade geschnittenen Kleid ausging, um sich zu amüsieren.

Hair-Styling: Bubikopf und Wasserwelle
In den 20ern setzte sich die Bobfrisur durch, kinnlang geschnittenes, jungenhaftes Haar. VIP-Hairstylist Jean James weiß: „In den Twenties war dieser Schnitt absolut rebellisch – schließlich trugen bis dahin nur Männer kurzes Haar. Frauen zeigten so ihre Unabhängigkeit und ihr neues Selbstbewusstsein.“ Für das perfekte 20er-Styling müssen sich Langhaarige jedoch nicht von ihrer Mähne trennen. Entweder sie verstecken die Spitze ihres lockeren Pferdeschwanzes unter den Haaren, um eine Kurzhaarfrisur vorzutäuschen – oder sie stylen ihr langes Haar passend mit typischen Locken und Wellen. Mayela Vazquez, gefragte Hair & Make-up Stylistin, verrät,
wie man sich eine tolle Twenties-Frisur zaubert: „Wickeln Sie die Haarsträhnen einzeln um einen Lockenstab und stecken Sie die eingedrehte Strähne dann mit Haarnadeln fest. Sprühen Sie das eingedrehte Haar mit Haarspray ein und lassen Sie es festgesteckt 15-20 Minuten abkühlen. In der Zwischenzeit können Sie z.B. das Make-up auftragen. Wenn Sie die Haarnadeln danach gelöst haben, bürsten Sie Ihr Haar vorsichtig durch, um die Frisur ganz leicht aufzulockern.“
Für die typischen Wasserwellen der 20er wird dagegen in die noch nassen Haare Schaumfestiger eingeknetet, anschließend ein akkurater Seitenscheitel gezogen, die Haare glatt nach unten gekämmt und in einzelne Strähnen abgeteilt. Dann wird der Finger dort aufgelegt, wo die erste Wasserwelle entstehen soll und das Haar mit dem Stielkamm von unten dagegengeschoben, sodass eine Wellenform entsteht. Dies wird für jede neue Welle 2-3-fingerbreit unter der bereits geformten wiederholt. Die entstandenen Wellen werden mit Wellenreitern festgesteckt. Nachdem das Haar geföhnt wurde oder an der Luft getrocknet ist, werden die Wellenreiter entfernt. Haarspray oder -lack geben der Frisur anschließend Halt und Glanz. Sean James kennt die passenden Haaraccessoires: „Perfekt passen glitzernde Haarnadeln oder Haarbänder, am besten mit den für die Twenties so typischen Federn.“


Verruchtes Rot: Der Lippenstift wird salonfähig
Kaum zu glauben: Make-up wurde vor den 20ern hauptsächlich mit Straßenmädchen assoziiert – farbige Lippen oder dunkler Kajal gehörten sich für anständige Damen nicht. In den Twenties fanden die Frauen jedoch Gefallen an Make-up, ein dunkler, akkurat geschminkter Kussmund, wie ihn die Filmstarts auf der Leinwand präsentierten, wurde populär. Es ist nicht erstaunlich, dass in dieser Zeit Lippenstifthüllen mit praktischen kleinen Spiegeln entwickelt wurden – und der erste Lipgloss 1928 auf den Markt kam. Für die typischen auffälligen Twenties-Lippen wird am besten erst einmal etwas Foundation aufgetupft – so hält die Farbe länger. Anschließend
werden die Lippen erst mit einem Lipliner umzeichnet, dann Lippenstift in der gleichen Farbe aufgetragen – für ein optimales Ergebnis am besten mit einem Pinsel. Typisch sind die klar nachgezeichnete Form der Lippen
und der dunkle Farbton – „Burgunder ist zum Beispiel eine tolle Twenties- Lippenfarbe“, weiß Sean James. Für den Extra-Glanz kann als Finish noch etwas Lipgloss aufgetragen werden.

Ein Teint aus Elfenbein
In den 20ern stand ein ebenmäßiger, heller Elfenbein-Teint für vollendete Schönheit. Eine perfekte Foundation ist heutzutage eine BB-Cream, die Pigmentflecken und Hautrötungen effektiv kaschiert und den Teint
makellos scheinen lässt. Mayela Vazquez rät: „Tragen Sie für einen ebenmäßigen Porzellan-Teint nach einer gründlichen Reinigung erst einmal Concealer und Foundation auf. Bei toller Haut reicht auch eine leicht getönte Tagescreme.“ Anschließend wird am Puder nicht gespart: So wirkt der Teint ebenmäßig und frisch. Das perfekte Finish ist ein zartes, rosafarbenes Rouge. Bronzer oder dunkles Rouge wären für den Look dagegen ein absolutes No-Go: Erst in den späten 20ern wurde eine leichte Bräune attraktiv, da man mit ihr Freizeit, Sportlichkeit und Gesundheit zu assoziieren begann.

Augen-Make-up: Black is beautiful
Für den betörenden Augenaufschlag der Twenties ist eines ganz wichtig: schwarzer Eyeliner! Fürs etwas dezentere Augen-Make-up genügt ein dicker schwarzer Strich direkt über dem oberen Wimpernkranz, für besonders verführerische Augenblicke sorgen dagegen die typischen Smokey Eyes. Hier wird das bewegliche Lid erst mit einem helleren Grau, dann nach außen hin mit dunklem Grau oder Schwarz geschminkt. Anschließend wird großzügig schwarzer Kajal um das Auge aufgetragen. Für betörendes Wimpernklimpern werde dann mindestens zwei Schichten schwarzer Mascara aufgetragen – oder extralange falsche Wimpern aufgeklebt. Zu besonders ausdrucksstarken Augen gehörten auch dunkle, akkurat gezupfte Augenbrauen. Bei dünneren, hellen Brauen rät Mayela Vazquez: „Benutzen Sie einen Lidschatten oder Augenbrauenstift, der dunkler ist als Ihre Haarfarbe. Ziehen Sie den Augenbrauenbogen dabei leicht nach unten.“
Heutzutage haben Frauen beim Schminken eine riesige Auswahl – in den 20ern mussten sie durchaus erfinderisch werden. So griffen sie oftmals zu Haushaltsmitteln und mischten sich beispielsweise aus Vaseline und Ruß
oder Kohle eine Art schwarzes Gel, das sie mit einem Pinsel auf die Wimpern auftrugen.

Fashion: Raus aus dem Korsett!
Die viktorianische, kurvige Frau mit eng geschnürter Wespentaille wich in den 20ern dem Schönheitsideal der knabenhaften, schlanken „Garçonne“-Figur der Flapper. Zum neu entdeckten Freiheitsgefühl der Frauen passten keine Korsetts und enge Schnitte mehr, sondern lockere, gerade Kleider bis kurz übers Knie, die so viel Bein zeigten wie nie. Da beim Tanzen hin und wieder sogar das Knie sichtbar wurde, puderten es Frauen oftmals ab. Auf den modern geschnittenen Bubikopf wurde ein populärer, enger Cloche-Hut gesetzt. Das schlichte Alltagsoutfit wurde dann abends durch glamouröse, glitzernde Kleider ersetzt, die mit Federboas, turbanähnlichen engen Kopfbedeckungen, funkelnden Broschen, Ringen, Haarnadeln und mehreren Halsketten kombiniert wurden. Verständlich, dass während der Weltwirtschaftskrise, die den Goldenen Zwanzigern 1929 ein jähes Ende bereitete, noch oft sehnsuchtsvoll an die unbeschwerten, wilden Partys gedacht wurde. Wenn „Der große Gatsby“ nun endlich in unseren Kinos startet, können auch wir in diese aufregende Zeit eintauchen – und uns für das glamouröse Twenties-Styling inspirieren lassen!
Quelle (Fotos): ARTDECO cosmetic GmbH, concept & communication GmbH & Co. KG, P&G Germany GmbH & Co. Operations oHG, alessandro International GmbH; Text: beautypress.de

Gesehen im Internet: Heidi Klum’s Website voller Tipps

März 5, 2013

Umtriebig, umtriebig, umbtriebig – das kann man wohl an erster Stelle mit Heidi Klum verbinden. Das Topmodel deckt auf ihrer website alle Bereiche ab, in denen sie brilliert: Fashion & Beauty, Kinder aufziehen, also “parenting”, Lifestyle und Fitness. Dahinter stehen eine Handvoll “Experten”, die uns mit Heidi Tipps und Tricks zu allen Lebenslagen geben. Gerade die Beautytipps sind zu empfehlen, neben aktuellen coolen Trends mit Schminkanleitung, gibt es auch Bildergalerien mit Heidi. Eine Seite, auf der man sich wirklich lange aufhalten kann!

Quelle (Foto): istockphoto.com/jlmatt

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